August 26, 2015

Honeywell begrüßt die Umsetzung der europäischen MAC-Richtlinie zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen

Das Unternehmen ermöglicht Automobilherstellern mit dem sicheren, effektiven Kältemittel HFO-1234yf die Vorgaben der Richtlinie zu erfüllen Erderwärmungspotenzial von HFO-1234yf ist 99,7 Prozent geringer im Vergleich zum bisher verwendeten Kältemittel HFC-134a

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 15. Januar 2013 – Honeywell (NYSE: HON) begrüßt die Umsetzung der EU-Richtlinie über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen (MAC-Richtlinie). Diese schreibt vor, Treibhausgas-Emissionen durch den verbindlichen Einsatz von Automobil-Kältemitteln mit einem deutlich niedrigeren Treibhauspotenzial zu reduzieren.

Die Richtlinie gilt seit dem 1. Januar 2013. Honeywell bietet den Automobilherstellern mit dem neuen, klimafreundlicheren Kältemittel HFO-1234yf die Möglichkeit, der Richtlinie zu entsprechen. Dieses ist nachweislich die sichere und wirksame Alternative zu HFC-134a und wird bereits von der Automobilindustrie verwendet. Im Vergleich zu HFC-134a hat es ein um 99,7 Prozent geringeres Erderwärmungspotenzial.

„Durch Investitionen in die Forschung und letztendlich die Entwicklung von HFO-1234yf hat sich Honeywell darauf vorbereitet, die Autohersteller bei der Umsetzung dieser zukunftsweisenden Richtlinie zu unterstützen. HFO-1234yf ist ein alternatives Kältemittel, das die Anforderungen an Sicherheit, Effektivität und Energieeffizienz erfüllt“, erklärte Ian Shankland, technischer Leiter von Honeywell Performance Materials and Technologies. „HFO-1234yf ersetzt HFC-134a praktisch eins zu eins. Dadurch können Autohersteller die MAC-Richtlinie einfach und kosteneffizient einhalten.”

Die F-Gas-Verordnung der Europäischen Union (842/2006) vom Juli 2006, die mit der MAC-Richtlinie durchgesetzt wird, soll die Emissionen von spezifischen fluorierten Treibhausgasen in den Klimaanlagen von PKWund leichten Nutzfahrzeugen senken.

Die Richtlinie schreibt für alle nach dem 1. Januar 2013 in Europa verkauften neuen Fahrzeugtypen verbindlich ein Treibhauspotenzial (Global Warming Potential, GWP) von unter 150 vor. Nach 2017 müssen alle verkauften Fahrzeuge diese Anforderung erfüllen. HFC-134a hat ein GWP von 1.430, das GWP von HFO-1234yf liegt bei vier. Damit stellt HFO-1234yf beim Treibhauspotenzial eine 99,7-prozentige Verbesserung gegenüber HFC-134a dar und liegt deutlich unter den Anforderungen der MAC-Richtlinie. Während einer Sitzung des Technischen Komitees für Kraftfahrzeuge (TCMV) im Dezember 2012 bestätigte die Europäische Kommission, dass die MAC-Richtlinie ab dem 1. Januar 2013 voll in Kraft tritt.

HFO-1234yf wurde umfassend und intensiv durch anerkannte Institute wie etwa SAE International geprüft. SAE International, ehemals unter dem Namen „Society of Automotive Engineers“ bekannt, ist ein unabhängiger weltweiter Zusammenschluss von mehr als 133.000 Ingenieuren und weiteren Technikexperten aus der Luft-, Raumfahrt-, Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie . Der Verband kam nach einer dreijährigen Analyse des Kältemittels unter Mitwirkung von 15 globalen Automobilherstellern, 17 führenden Automobilzulieferern und 18 internationalen, unabhängigen Forschungseinrichtungen zu dem Ergebnis, dass das Kältemittel in Fahrzeugen sicher und effektiv eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen zu HFO-1234yf finden Sie unter www.1234fakten.de/ressourcen.

 

Honeywell (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern und beliefert seine Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen für die Luftfahrt, Steuerungstechnologien für öffentliche, gewerbliche und private Gebäude, Turboladern sowie Performance Materialien. Das in Morris Township, N.J., ansässige Unternehmen ist an der New Yorker, Londoner und Chicagoer Börse gelistet. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie auf www.honeywellnow.com.

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