August 26, 2015

Honeywell bestätigt erneut die Sicherheit des umweltfreundlichen Kältemittels für Fahrzeugklimaanlagen

Aktueller Stand der neuen Überprüfung des Kältemittels HFO-1234yf belegt frühere Bewertung; ‚Unrealistische’ Tests eines Automobilherstellers entsprechen nicht tatsächlichen Crash-Bedingungen

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 11. Juli 2013 – Honeywell (NYSE: HON) äußert sich wie folgt zu aktuellen Medienberichten, die fälschlicherweise behaupten, dass das neue umweltfreundliche Kältemittel HFO-1234yf, mit einem signifikant niedrigeren Erderwärmungspotenzial (GWP), weniger sicher sein soll, als das weit verbreitete, umweltschädlichere Kältemittel HFC-134a:

Viele Fahrzeughersteller haben ihre Fahrzeuge konstruktiv auf den Einsatz von HFO-1234yf eingestellt, weil das Kältemittel für sie die sicherste, kosteneffizienteste und umweltfreundlichste Lösung war, um die Anforderungen der europäischen Richtlinie über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen (MAC-Richtlinie) zu erfüllen. Umfassende, dreijährige Tests im Rahmen des ersten kooperativen Forschungsprogramms (Cooperative Research Programme, CRP) der SAE International unterstützten diese Entscheidung. Am CRP beteiligt waren 15 globale Autohersteller einschließlich aller führenden deutschen Fahrzeughersteller. Die Studie der SAE – die erst kürzlich durch ein weiteres CRP bestätigt wurde – kam zu dem Ergebnis, dass HFO-1234yf in Automobilklimaanlagen sicher eingesetzt werden kann.

Es ist bedauerlich, dass in den Medien irreführende Informationen über HFO-1234yf auftauchten, nachdem ein einziger Fahrzeughersteller öffentlich erklärte, er werde die MAC-Richtlinie nicht umsetzen und damit eine Debatte über deren Implementierung auslöste.

Honeywell möchte zwei wichtige Punkte richtigstellen:

  • Branchenexperten sind sich einig, dass eine geeignete Fahrzeugkonstruktion die Brandgefahr von Kältemitteln generell extrem verringert. Den Untersuchungen der SAE zufolge ist die Wahrscheinlichkeit eines Fahrzeugbrands aus kältemittelunabhängigen Gründen 300.000mal größer als ein von einem Kältemittel ausgelöster Brand – und die Verwendung von HFO-1234yf stellt kein signifikantes Risiko dar. Sowohl HFC-134a – das in den vergangenen 20 Jahren in Fahrzeugen eingesetzte, sehr sichere Kältemittel – als auch HFO-1234yf werden in
    Fahrzeugklimaanlagen zusammen mit Öl eingesetzt. Unabhängige Untersuchungen haben gezeigt, dass, wenn diese Mischungen auf extrem heiße Oberflächen gesprüht werden, beide brennen können. Behauptungen, wonach HFC-134a nicht brennen kann, sind falsch. Den Bericht der SAE finden Sie unter:http://www.sae.org/standardsdev/tsb/cooperative/executivesummary.pdf.
  • Fluorkohlenwasserstoffe wie HFC-134a und HFO-1234yf gleichen sich insofern, als sie im Falle der Verbrennung kleine Mengen von Flusssäure abgeben können. Analysen der SAE haben gezeigt, dass diese Mengen deutlich unter dem für den Menschen schädlichen Schwellenwert liegen und dass mit der Verwendung von HFO-1234yf kein wesentliches Risiko verbunden ist. Kältemittel auf Basis von Fluorkohlenwasserstoffen werden in Fahrzeugen seit 60 Jahren sicher eingesetzt, und es besteht kein Anlass zu der Annahme, dass sich mit HFO-1234yf daran etwas ändert.
    Im Fahrzeugraum befinden sich viele brennbare Stoffe einschließlich Benzin oder Diesel, Schmierstoffe sowie Brems- und Getriebeflüssigkeiten. Adäquate konstruktive Vorkehrungen ermöglichen den sicheren Einsatz dieser ansonsten gefährlichen Substanzen in Milliarden von Autos. Davon profitieren Autofahrer jeden Tag. Ein Video zu diesem Thema, das auch einen Vergleich von HFO-1234yf mit HFC-134a und anderen Substanzen enthält, finden Sie unterwww.1234fakten.de/ressourcen.

Honeywell ist überzeugt von der Sicherheit von HFO-1234yf und wird seine Kunden weiter mit dem Kältemittel beliefern, damit diese die MAC-Richtlinie erfüllen können.

Über Honeywell International

Honeywell International (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern, der als marktführend in den Bereichen Technologie und Herstellung gilt. Honeywell beliefert Kunden weltweit mit Luftfahrtprodukten und -dienstleistungen, Gebäudesteuerungstechnologien (privat und kommerziell), Produkten für die Automobilindustrie, Turboladern sowie Spezialmaterialien. Der Unternehmenssitz befindet sich in Morris Township, New Jersey, USA. Honeywell-Aktien werden in New York, London und Chicago an der Börse gehandelt. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie unter www.honeywellnow.com.
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die als „zukunftsbezogene Aussagen“ im Sinne von Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 gelten können. Mit Ausnahme von Aussagen zu historischen Tatsachen sind alle Aussagen zu Aktivitäten, Ereignissen oder Entwicklungen, deren künftiges Eintreten wir oder unser Management anstreben, erwarten, prognostizieren, annehmen oder antizipieren, zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Einschätzungen, die unser Management gestützt auf seine Erfahrung und seine Wahrnehmung historischer Trends, aktueller konjunktureller und branchenspezifischer Rahmenbedingungen, erwarteter künftiger Entwicklungen und anderer als angemessen eingeschätzter Faktoren trifft. Die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung stehen auch unter dem Vorbehalt verschiedener maßgeblicher Risiken und Unsicherheiten wie etwa (und ohne Anspruch auf Vollständigkeit der folgenden Aufzählung) konjunktureller, wettbewerbsspezifischer, politischer und technologischer Faktoren, die unser operatives Geschäft, unsere Märkte, Produkte, Dienstleistungen und Preise beeinflussen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind keine Gewährleistung der künftigen betrieblichen Leistung, und die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen und betrieblichen Entscheidungen können von den in den zukunftsgerichteten Aussagen avisierten Ergebnissen, Entwicklungen und betrieblichen Entscheidungen abweichen.

# # #