August 26, 2015

Maßgebliches wissenschaftliches Gremium der EU Kommission stellt endgültig sichere Anwendbarkeit von HFO-1234yf fest

Die jüngste unabhängige Untersuchung durch das Joint Research Centre  (Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission) basiert auf umfassenden Test- und Sicherheitsbewertungen von Branchenexperten, Automobilherstellern und Regierungsbehörden.

In seinem Bericht kommt das Joint Research Centre abschließend zu dem Urteil:HFO-1234yf ist ein sicheres Kältemittel, mit dem die Automobilhersteller die Auflagen der EU-MAC-Richtlinie erfüllen können.

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 7. März 2014 – Das höchste technisch-wissenschaftliche Forschungsgremium der Europäischen Kommission ist zu der Überzeugung gelangt, dass HFO-1234yf, das neue, umweltfreundliche Kältemittel von Honeywell (NYSE: HON), sicher in Fahrzeugklimaanlagen eingesetzt werden kann. Damit spricht das Gremium das Schlusswort nach einem gründlichen und integrativen Bewertungsprozess.

„Eine wissenschaftliche Überprüfung aller Untersuchungen zur Sicherheit des Einsatzes des Kältemittels HFO-1234yf in mobilen Klimaanlagen, die heute von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde, stellt fest, dass es keinen Nachweis eines erweiterten Risikos für das im Auto genutzte Kältemittel unter normalen und vorhersehbaren Betriebsumständen gibt“, so die Europäische Kommission in einer heute veröffentlichten Stellungnahme (http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-14-168_dt.htm). Die umfangreiche Überprüfung erfolgte durch das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission. „Der Bericht unterstreicht die Bewertung der deutschen Behörde Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), die festgehalten hatte, dass es keine ausreichenden, unterstützenden Beweise für ein erhöhtes Risiko gibt, die zu einer Intervention der Behörde hätten führen müssen.“

Heute veröffentlichte das JRC seinen 17-seitigen Bericht (http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/automotive/environment/macs/index_en.htm), der diese Ergebnisse stützt. Die Bewertung des JRC erfolgte nach Abschluss einer sorgfältigen dreimonatiger Prüfung der umfangreichen Tests führender Automobilhersteller sowie des Weltverbands der Automobilingenieure, der SAE International, und unabhängiger Prüfanstalten.

Die Aufgabe des JRC ist die unabhängige wissenschaftliche und technische Beratung der Europäischen Kommission, um diese bei der Umsetzung politischer Rahmenbedingungen zu unterstützen. Das JRC beaufsichtigt sieben wissenschaftliche Institute in ganz Europa, die mit einem breiten Spektrum an Labor- und Forschungskapazität ausgestattet sind.

„Der Bericht des Joint Research Centre ist unabhängig und er ist unanfechtbar. Er lässt keinen Zweifel daran, dass HFO-1234yf sicher für die Anwendung in Fahrzeugen ist“, sagt Ken Gayer, Vice President und Geschäftsführer Honeywell Fluorine Products. „Wir stellen eine weltweite hohe Nachfrage nach diesem Kältemittel fest, mit dem Fahrzeughersteller besonders in Europa neuen Umweltvorschriften entsprechen können, und wir investieren in Produktionskapazitäten, um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen.“

Als sehr effizienter, sicherer und wirksamer Ersatz für das derzeit von der Automobilindustrie eingesetzte Klimaanlagen-Kältemittel, HFC-134a, findet HFO-1234yf bereits breite Verwendung in der Automobilindustrie. Schon heute sind mehr als eine halbe Million Fahrzeuge mit HFO-1234yf auf den Straßen unterwegs, und bis Ende 2014 werden es mehr als zwei Millionen sein. Unabhängige Studien zeigen, dass ein flächendeckender Einsatz von HFO-1234yf zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter Treibhausgasaspekten einer Stilllegung von 30 Millionen Autos beziehungsweise etwa drei Prozent aller Fahrzeuge weltweit gleichkäme.

Automobilhersteller nutzen HFO-1234yf unter anderem, um die Auflagen der europäischen MAC-Richtlinie umzusetzen, mit der die EU die Treibhausgasemissionen aus Klimaanlagen in PKWs und leichten Nutzfahrzeugen senken will. Erst kürzlich hat der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) erneut bestätigt, dass HFO-1234yf ein Erderwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) von unter eins hat und damit sogar unter dem Wert von Kohlendioxid liegt. Das GWP von HFO-1234yf ist außerdem um 99,9 Prozent niedriger als das von HFC-134a, das mit einen Wert von 1.300 ein besonders stark wirksames Treibhausgas ist.

Das Joint Research Centre begann im Oktober 2013 auf Veranlassung der Generaldirektion Unternehmen der EU-Kommission mit der umfassenden Bewertung der diversen, bereits durchgeführten Tests zu HFO-1234yf, um die Sicherheit des Kältemittels abschließend zu ermitteln.

Im Herbst 2012 hatte Daimler wegen der moderaten Entzündlichkeit des Kältemittels Sicherheitsbedenken angemeldet. Vergangenes Jahr kam die SAE International, der weltweit führende Automobil-Ingenieurverband, in dem Ingenieure der global führenden Automobilhersteller vertreten sind, nach einer ausführlichen und umfassenden Bewertung zu dem Ergebnis, dass das Kältemittel sicher ist. Diese Einschätzung wurde von zehn globalen Fahrzeugherstellern geteilt, die an dem gemeinschaftlichen Forschungsprogramm der SAE teilnahmen. Zu ihnen zählten Chrysler/Fiat, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar Land Rover, Mazda, PSA, Renault und Toyota. Die SAE bezeichnete die Daimler-Tests zum Kältemittel in ihrem Bericht als „unrealistisch“.

Vertreter der SAE und Experten diverser globaler Fahrzeughersteller präsentierten ihre Ergebnisse auch vor dem JRC, das die Tests und Bewertungen zahlreicher SAE-Forschungskooperationen (CRPs) sowie jüngere Tests des deutschen Kraftfahrtbundesamts (KBA) geprüft hat. In den Tests des KBA wurde festgestellt, dass HFO-1234yf kein erweitertes Risiko darstellt, weshalb die Behörde keinen Anlass dazu sieht, Maßnahmen im Rahmen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes einzuleiten.

Die SAE International, die frühere Society of Automotive Engineers, ist ein unabhängiger, globaler Verband von über 133.000 Ingenieuren und technischen Experten aus der Luft- und Raumfahrt-, Automobil- und Nutzfahrzeugbranche.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.1234fakten.de.

Honeywell (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern und beliefert seine Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen für die Luftfahrt, Steuerungstechnologien für öffentliche, gewerbliche und private Gebäude, Turboladern sowie Performance Materialien. Das in Morris Township, N.J., ansässige Unternehmen ist an der New Yorker, Londoner und Chicagoer Börse gelistet. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie auf www.honeywellnow.com.

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