August 26, 2015

SAE International bestätigt: umweltfreundliches Kältemittel von Honeywell ist sicher und effektiv

Aktueller Stand der neuen Überprüfung des Kältemittels HFO-1234yf belegt frühere Bewertung; ‚Unrealistische’ Tests eines Automobilherstellers entsprechen nicht tatsächlichen Crash-Bedingungen

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 24. April 2013 — Honeywell (NYSE: HON) gibt bekannt, dass der weltweit führende Verband von Automobilingenieuren SAE International erneut bestätigt, dass das neue umweltfreundliche Kältemittel für Klimaanlagen in Pkw, HFO-1234yf, von Honeywell „sicher und effektiv im Einsatz in Automobilen ist.”

Die Forschungsgruppe der SAE International, das Cooperative Research Project (CRP), schreibt in einer am 23. April 2013 veröffentlichten Pressemitteilung, dass die sorgfältige, erweiterte und umfassende Überprüfung von HFO-1234yf die bisherige Einschätzung des CRP bestätigt und das Kältemittel sicher in Pkw eingesetzt werden kann. In die Bewertung einbezogen wurden auch Kollisionsszenarien.

An der Untersuchung beteiligt waren technische Experten von Fiat-Chrysler, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar Land Rover, Mazda, PSA Peugeot Citroen, Renault und Toyota.

In der Pressemitteilung bezieht das CRP auch Stellung zum Testverfahren von Daimler im Herbst des vergangenen Jahres, das zu Bedenken gegenüber dem sicheren Einsatz führte. Dieses wird als „unrealistisch” und als „nicht geeigneter Test, um den sicheren Einsatz des Kältemittels in Automobilen zu verifizieren” bezeichnet, da es „keine tatsächliche Fahrzeugkollision darstellt oder Faktoren berücksichtigt, die in einer tatsächlichen Kollision wirksam sind.”

„Die Pressemitteilung des CRP hat erneut bestätigt, dass HFO-1234yf sicher in Klimaanlagen in Pkw eingesetzt werden kann”, sagt Dr. Ian Shankland, technischer Leiter von Honeywell Performance Materials and Technologies.“ Umfassende Untersuchungen internationaler Automobilhersteller und unabhängiger Experten haben die Sicherheit von HFO-1234yf bestätigt. HFO-1234yf wird von Automobilherstellern weltweit angenommen, da es alle Anforderungen an Sicherheit und Effektivität erfüllt. Darüber hinaus ist es heute verfügbar, um die Vorgaben der Umweltschutzgesetzgebung wie etwa der Mobile Air Conditioning (MAC)-Richtlinie der Europäischen Union zu erfüllen.”

HFO-1234yf, ein hocheffizienter, sicherer und effektiver Ersatz für HFC-134a wird bereits heute von der Automobilindustrie eingesetzt. Es senkt die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu HFC-134a um 99,7%. Externen, unabhängigen Berechnungen zufolge entspräche ein Einsatz des neuen Kältemittels heute denselben Einsparungen an Treibhausgasemissionen von über vier Millionen Autos weniger auf Europas Straßen.

Zwischen 2007 und 2009 wurde HFO-1234yf in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der SAE umfassend getestet. An diesem Forschungsprojekt waren 15 globale Fahrzeughersteller einschließlich sämtlicher deutscher Autobauer, große Zulieferer sowie 18 internationale, unabhängige Forschungsinstitute beteiligt. Es ergab, dass HFO-1234yf sicher in Fahrzeugen eingesetzt werden kann. Die SAE initiierte eine Überprüfung dieser Studie, nachdem Daimler wegen der Brennbarkeit des Kältemittels bei einer Kollision Bedenken geäußert hatte. Die aufgeworfenen Fragen basierten auf internen Tests mit Daimlers eigenen Fahrzeugen, ohne die Beteiligung eines renommierten dritten Instituts und ohne Kooperation mit anderen Vertretern der Industrie. Die SAE kam zu dem Schluss dass „das Risiko, dass ein Fahrzeuginsasse einem Fahrzeugbrand im Zusammenhang mit dem Kältemittel ausgesetzt ist, ausgesprochen abwegig ist“.

„Das SAE CRP-Team, bestehend aus Automobilherstellern, kam zu dem Ergebnis, dass der von Daimler durchgeführte Test, in dem Kältemittel freigesetzt wurde, unrealistisch und ungeeignet ist, um die Sicherheit eines Kältemittels in Automobilen zu untersuchen“, gibt die SAE in ihrer Stellungnahme nun bekannt. „Daimlers Tests stellen weder eine tatsächliche Fahrzeugkollision dar, noch berücksichtigen sie Faktoren, die in einer tatsächlichen Kollision wirksam sind”.

Im Vergleich sei die Sicherheitsbewertung mittels Fehlerbaumanalysen, die vom CRP genutzt wurden „der geeignetste Ansatz um das Risiko neuer, alternativer Kältemittel zu bewerten“. Fehlerbaumanalysen, die die Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls berechnen, werden von zahlreichen öffentlichen und privaten Organisationen befürwortet und genutzt. Dazu gehören die US-amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA), das US-Energieministerium, die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC), die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Union sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzorganisation Großbritanniens.

Autohersteller weltweit haben sich auf HFO-1234yf geeinigt, auch um die MAC-Richtlinie der Europäischen Union zu erfüllen. Deren Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen von Klimaanlagensystemen in Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen zu reduzieren. Der Richtlinie zufolge müssen Kältemittel in neuen Fahrzeugtypen, die ab dem 1. Januar 2013 verkauft werden, ein Erderwärmungspotenzial (GWP) kleiner als 150 haben. Dieser Grenzwert gilt ab 2017 für alle neuen Fahrzeuge. HFO-1234yf hat ein GWP von vier, wohingegen das bislang genutzte Kältemittel HFC-134a ein GWP von 1.430 hat.

SAE International, ehemals unter dem Namen „Society of Automotive Engineers“ bekannt, ist ein unabhängiger weltweiter Zusammenschluss von mehr als 133.000 Ingenieuren und weiteren Technikexperten aus der Luft-, Raumfahrt-, Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Zur vollständigen, englischsprachigen Mitteilung der SAE gelangen Sie unter folgendem Link: http://www.sae.org/servlets/pressRoom?OBJECT_TYPE=PressReleases&PAGE=showRelease&RELEASE_ID=2063.
Unter bestimmten, selten auftretenden Bedingungen ist HFO-1234yf mild entflammbar. Die Entflammbarkeit von HFO-1234yf liegt weit unter dem Niveau von anderen brennbaren Materialien im Motorraum wie etwa Motoröl, Kfz-Getriebeöl, Kühlerfrostschutzmittel, Bremsflüssigkeit und Kompressor-Schmiermittel oder etwa Benzin. Ein Video zu diesem Thema, das einen Vergleich von HFO-1234yf mit HFC-134a zeigt sowie weitere Materialien finden sich unter www.1234fakten.de/ressourcen.

Über Honeywell Performance Materials and Technologies
Honeywell Performance Materials and Technologies nimmt eine weltweite Führungsposition im Hinblick auf die Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher Werkstoffe und Prozesstechnologien ein. Diese Werkstoffe und Technologien werden täglich von Menschen in den unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen eingesetzt, von der Erdölaufbereitung bis hin zur Entwicklung umweltfreundlicherer Kühlmittel oder kugelsicherer Westen. Unsere fortschrittlichen Werkstoffe sind maßgeblich für die Herstellung von Produkten, wie beispielsweise Nylon, Computerbausteinen oder Verpackungen in der pharmazeutischen Industrie. Die von unserem UOP-Geschäftsbereich entwickelten Prozesstechnologien bilden die Grundlage für die meisten Raffinerien auf der ganze Welt, um effizient Benzin, Diesel, Flugzeugtreibstoff oder Petrochemikalien zu produzieren. UOP ist heute Wegbereiter für Technologien, mit denen echte Brennstoffe aus erneuerbaren Energiequellen produziert werden können.

Über Honeywell International
Honeywell International (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern, der als marktführend in den Bereichen Technologie und Herstellung gilt. Honeywell beliefert Kunden weltweit mit Luftfahrtprodukten und -dienstleistungen, Gebäudesteuerungstechnologien (privat und kommerziell), Produkten für die Automobilindustrie, Turboladern sowie Spezialmaterialien. Der Unternehmenssitz befindet sich in Morris Township, New Jersey, USA. Honeywell-Aktien werden in New York, London und Chicago an der Börse gehandelt. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie unter www.honeywellnow.com.

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