August 26, 2015

Studie zeigt: neues Fahrzeug-Kältemittel von Honeywell hat niedrigeres Treibhauspotenzial als Kohlendioxid

Eine von unabhängigen Experten überprüfte Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial des Kältemittels HFO-1234yf viermal niedriger ist als zunächst berechnet

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 17. Juli 2013 – Eine neue Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential, GWP) des umweltfreundlichen Kältemittels von Honeywell (NYSE: HON), HFO-1234yf, viermal niedriger ist als zunächst berechnet und damit unter dem von Kohlendioxid liegt. Diese verbesserte Bewertung zeigt erneut und deutlich, dass HFO-1234yf eines der umweltfreundlichsten weltweit verfügbaren Kältemittel ist.

Der unabhängige, von externen Fachleuten überprüfte und in Ausgabe 51 der Review of Geophysics von führenden Chemikern und Umweltwissenschaftlern aus Europa und den USA veröffentlichte wissenschaftliche Aufsatz ist die erste bekannte Untersuchung, die die GWPs sämtlicher Kältemittel auf Basis von Fluorkohlenstoffen anhand einer einheitlichen Methodik sowie aller verfügbaren atmosphärischen Daten berechnet und dabei auch lokale atmosphärische Muster berücksichtigt.

Die Studie ergab, dass HFO-1234yf ein Treibhauspotenzial von unter eins hat. CO2 mit einem GWP gleich eins wird hinsichtlich des GWP als Referenzwert für die Basislinie genutzt. Frühere Studien haben für HFO-1234yf ein GWP von vier errechnet. Dies stellt gegenüber HFC-134a bereits eine Verbesserung von 99,7 Prozent dar. HFC-134a ist das global am häufigsten genutzten Automobil-Kältemittel, dessen Einsatz unter der europäischen Richtlinie über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen (MAC-Richtlinie) stufenweise abgewickelt wird.

„Bereits bei einem GWP von vier ist es offensichtlich, dass die Leistung von HFO-1234yf der von HFC-134a, das es fast ohne konstruktive Veränderungen des Klimasystems ersetzen kann, überlegen ist. HFO-1234yf in Klimaanlagen von Pkw zu nutzen, ist zudem deutlich umweltfreundlicher und kostengünstiger als CO2-basierte Klimaanlagen“, sagt Ken Gayer, Vice
President und Geschäftsführer von Honeywell Fluorine Products. „Eine Studie des japanischen Automobilverbandes zeigt zum Beispiel, dass Klimaanlagen auf Basis von HFO-1234yf bei hohen Außentemperaturen zwischen 20 und 30 Prozent weniger Treibhausgasemissionen produzieren als Klimaanlagen mit CO2, da HFO-1234yf Systeme weniger Kraftstoff benötigen. Bezogen auf alle Fahrzeuge auf europäischen Straßen könnten durch diese Verbrauchseffizienz acht Millionen Tonnen Treibhausgas eingespart werden. Dies entspricht 4,5 Milliarden Euro weniger Kraftstoffkosten für europäische Autofahrer. Mit einem GWP von unter eins gehen wir von einer noch größeren Verbesserung durch den Einsatz von HFO-1234yf hinsichtlich Umwelt und Wirtschaftlichkeit aus.“

Zwischen 2007 und 2009 wurde HFO-1234yf in einem kooperativen Forschungsprojekt der SAE (Cooperative Research Project, CRP) umfassend getestet. An diesem Forschungsprojekt waren 15 globale Fahrzeughersteller – einschließlich sämtlicher deutscher Autobauer, großer Zulieferer und 18 internationaler, unabhängiger Forschungsinstitute – beteiligt. Es ergab, dass HFO-1234yf sicher in Fahrzeugen eingesetzt werden kann.

„HFO-1234yf ist sicher im Einsatz, besser für die Umwelt, kosteneffizienter für Autohersteller sowie Besitzer – und es ist jetzt verfügbar“, so Gayer. „Gemeinsam mit der umfassenden Risikobewertung durch die SAE International bestätigt die neue Studie, dass Automobilhersteller weltweit mit HFO-1234yf auf das richtige Kältemittel für Fahrzeuge gesetzt haben.“

Die SAE International, die frühere Society of Automotive Engineers, ist eine unabhängige, globale Vereinigung von über 133.000 Ingenieuren und technischen Experten aus der Raumfahrt-, Automobil- und Nutzfahrzeugbranche.

Weitere Informationen über Honeywells Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial finden Sie auf www.1234fakten.de.

Performance Materials and Technologies ist bei der Entwicklung und Herstellung von hochleistungsfähigen Materialien und Prozesstechnologien weltweit führend. Menschen in unterschiedlichsten Branchen nutzen diese Materialien und Technologien für verschiedenste Zwecke, von der Ölraffinierung über umweltfreundlichere Kältemittel bis hin zu kugelsicheren Schutzwesten. Unsere hochleistungsfähigen Materialien sind aus der Herstellung so unterschiedlicher Produkte wie etwa Nylon, Computerchips oder Medikamentenverpackungen nicht mehr wegzudenken. Die meisten Raffinerien der Welt verwenden die von unserer UOP-Sparte entwickelten Prozesstechnologien, um Benzin, Diesel, Flugzeugkraftstoffe und petrochemische Produkte effizient herzustellen. UOP setzte heute mit Technologien, anhand derer aus erneuerbaren Energien echte Kraftstoffe produziert werden können, neue Branchenstandards.

Honeywell (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern und beliefert seine Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen für die Luftfahrt, Steuerungstechnologien für öffentliche, gewerbliche und private Gebäude, Turboladern sowie Performance Materialien. Das in Morris Township, N.J., ansässige Unternehmen ist an der New Yorker, Londoner und Chicagoer Börse gelistet. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie auf www.honeywellnow.com.

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die als „zukunftsbezogene Aussagen“ im Sinne von Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 gelten können. Mit Ausnahme von Aussagen zu historischen Tatsachen sind alle Aussagen zu Aktivitäten, Ereignissen oder Entwicklungen, deren künftiges Eintreten wir oder unser Management anstreben, erwarten, prognostizieren, annehmen oder antizipieren, zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Einschätzungen, die unser Management gestützt auf seine Erfahrung und seine Wahrnehmung historischer Trends, aktueller konjunktureller und branchenspezifischer Rahmenbedingungen, erwarteter künftiger Entwicklungen und anderer als angemessen eingeschätzter Faktoren trifft. Die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung stehen auch unter dem Vorbehalt verschiedener maßgeblicher Risiken und Unsicherheiten wie etwa (und ohne Anspruch auf Vollständigkeit der folgenden Aufzählung) konjunktureller, wettbewerbsspezifischer, politischer und technologischer Faktoren, die unser operatives Geschäft, unsere Märkte, Produkte, Dienstleistungen und Preise beeinflussen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind keine Gewährleistung der künftigen betrieblichen Leistung, und die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen und betrieblichen Entscheidungen können von den in den zukunftsgerichteten Aussagen avisierten Ergebnissen, Entwicklungen und betrieblichen Entscheidungen abweichen. Wir identifizieren die wesentlichen Risiken und Unsicherheiten unserer Geschäftstätigkeit in unserem Formular 10-K sowie anderen bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereichten Dokumenten.

# # #