August 26, 2015

Weltweit führendes Gremium bestätigt erneut: Honeywells neues Fahrzeugkältemittel hat ein niedrigeres Erderwärmungspotenzial als CO2

Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) kommt zu dem Ergebnis, dass HFO-1234yf ein Erderwärmungspotenzial von unter eins hat.

MORRIS TOWNSHIP, N.J., 3. Februar 2014 – Das von den Vereinten Nationen gegründete wissenschaftliche Gremium IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen, Intergovernmental Panel on Climate Change) bestätigt, dass das neue klimaschonende Kältemittel für Fahrzeuge von Honeywell (NYSE: HON), HFO-1234yf, ein Erderwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) von unter eins aufweist. Dieser Wert liegt noch unter dem GWP von Kohlendioxid.

Das IPCC ist das internationale Gremium, das wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel bewertet. Diese Bewertungen finden weltweite Anerkennung auf Regierungsebene und dienen Regierungen als Grundlage für die Entwicklung ihrer Klimapolitik.

„Der IPCC-Bericht bestätigt, dass HFO-1234yf ein niedrigeres Erderwärmungspotenzial hat als CO2“, erklärt Ken Gayer, Vice President und Geschäftsführer von Honeywell Fluorine Products. „Automobilhersteller aus aller Welt entscheiden sich nicht nur für HFO-1234yf, weil es umweltfreundlich ist, sondern auch, weil es leicht einzusetzen und sicher ist und in allen Klimaregionen der Welt gute Kühlleistungen erzielt.”

Das IPCC hat die Ergebnisse eines unabhängigen, von externen Fachleuten überprüften Aufsatzes anerkannt, der vergangenes Jahr in Ausgabe 51 des JournalsReview of Geophysics von führenden Chemikern und Umweltwissenschaftlern aus Europa und den USA veröffentlicht wurde. Diese Studie ist die erste Untersuchung, die die GWPs sämtlicher Kältemittel auf Basis von Fluorkohlenstoffen berechnet und dabei alle verfügbaren atmosphärischen Daten einschließlich lokaler atmosphärischer Muster berücksichtigt.

Sie kam zu dem Ergebnis, dass HFO-1234yf einen GWP von unter eins aufweist. Als Vergleichswert dient CO2 mit einem GWP von eins. Frühere Studien hatten für HFO-1234yf einen GWP von vier ermittelt. Dies stellt gegenüber HFC-134a bereits eine Verbesserung von 99,7 Prozent dar. HFC-134a ist das global am häufigsten genutzte Automobil-Kältemittel, dessen Einsatz unter der europäischen Richtlinie über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen (MAC-Richtlinie) stufenweise ersetzt werden muss. Das GWP ist eine relative Kennziffer, die angibt, wie viel Wärme ein Treibhausgas in der Atmosphäre bindet. (einen Vergleich hierzu bietet die untenstehende Tabelle „Treibhauseffekt im Vergleich”.)

Die Automobilhersteller setzen HFO-1234yf unter anderem ein, um die Auflagen der richtungsweisenden europäischen MAC-Richtlinie einzuhalten, mit der die EU die Treibhausgasemissionen aus Klimaanlagen in PKWs und leichten Nutzfahrzeugen senken will. Nach der MAC-Richtlinie müssen alle Kältemittel in neu typgenehmigten Fahrzeugen, die ab dem 1. Januar 2013 in Europa verkauft werden sowie in allen nach 2017 in Europa verkauften Neufahrzeugen, ein GWP von unter 150 haben. Mit einem GWP von unter eins erfüllt HFO-1234yf diese Anforderung nicht nur, sondern liegt mehr als 99 Prozent unter dieser neuen, strengeren Vorgabe.

Auch in den USA verwenden die Fahrzeughersteller HFO-1234yf, um die US-Flottenverbrauchsregelung CAFE (Corporate Average Fuel Economy) sowie andere Standards für die Klimaverträglichkeit von Fahrzeugen zu erfüllen, mit denen Kraftfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge im Durchschnitt sparsamer fahren und weniger Treibhausgase ausstoßen sollen. Fahrzeughersteller, die HFO-1234yf einsetzen, erhalten Pluspunkte von der US-Umweltbehörde EPA, weil HFO-1234yf extrem geringe Umwelteffekte aufweist (GWP von unter eins gegenüber einem GWP von 1.300 bei HFC-134a).

Schon heute sind fast eine halbe Million Fahrzeuge mit HFO-1234yf sicher auf unseren Straßen unterwegs. Man geht davon aus, dass sich diese Zahl bis Ende 2014 auf über zwei Millionen Autos erhöht. Unabhängige Studien zeigen, dass ein flächendeckender Einsatz von HFO-1234yf zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter Treibhausgasaspekten einer Stilllegung von 30 Millionen Autos bzw. etwa drei Prozent aller Fahrzeuge weltweit gleichkäme.

Honeywell hat kürzlich hohe Investitionen in die Erweiterung von Produktionskapazitäten angekündigt, um die erwartete Nachfrage nach HFO-1234yf zu bedienen. Anfang dieses Jahres gab Honeywell den Abschluss eines Liefervertrages mit Asahi Glass Company Ltd. (AGC) bekannt, um die Produktion von HFO-1234yf ab Mitte 2015 zu steigern, und Ende letzten Jahres gab Honeywell bekannt, das Unternehmen werde zusammen mit seinen Lieferanten 300 Millionen US-Dollar in den Bau einer neuen Fertigungsanlage für HFO-1234yf am Honeywell-Standort in Geismar, Louisiana, investieren.

Weitere Informationen über HFO-1234y finden Sie unter www.1234fakten.de.

Kältemittel Verweildauer in der Atmosphäre Klimawirksamkeit (GWP) Kraftstoffeffizienz (gegenüber HFC-134a)
HFO-1234yf 10,5 Tage Weniger als 1 Gleich
HFC-134a 13,4 Jahre 1.300 Gleich
CO2 5 bis 200 Jahre 1 Schlechter (die Einführung von CO2 als Kältemittel würde allein in Europa zu einer Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs um drei Milliarden Liter führen; die Kosten für europäische Autofahrer würden vier Milliarden Euro betragen)

 

Honeywell Performance Materials and Technologies ist bei der Entwicklung und Herstellung von hochleistungsfähigen Materialien und Prozesstechnologien weltweit führend. Menschen in unterschiedlichsten Branchen nutzen diese Materialien und Technologien für verschiedenste Zwecke, von der Ölraffinierung über umweltfreundlichere Kältemittel bis hin zu kugelsicheren Schutzwesten. Unsere hochleistungsfähigen Materialien sind aus der Herstellung so unterschiedlicher Produkte wie etwa Nylon, Computerchips oder Medikamentenverpackungen nicht mehr wegzudenken. Die meisten Raffinerien der Welt verwenden die von unserer UOP-Sparte entwickelten Prozesstechnologien, um Benzin, Diesel, Flugzeugkraftstoffe und petrochemische Produkte effizient herzustellen. UOP setzte heute mit Technologien, anhand derer aus erneuerbaren Energien echte Kraftstoffe produziert werden können, neue Branchenstandards.

Honeywell (www.honeywell.com) ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern und beliefert seine Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen für die Luftfahrt, Steuerungstechnologien für öffentliche, gewerbliche und private Gebäude, Turboladern sowie Performance Materialien. Das in Morris Township, N.J., ansässige Unternehmen ist an der New Yorker, Londoner und Chicagoer Börse gelistet. Weitere Informationen über Honeywell finden Sie auf www.honeywellnow.com.

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